Ihre Vermutung ist richtig. Auch wenn ggf. die "Füllung" der Tür aus Mineralfaser/Steinwolle oder evtl. auch Kieselgur besteht, wurden in den Schlosstaschen dünne Einlagen aus Asbestpappe eingelgt.
Das ist aus den alten Zulassungen nur teilweise ersichtlich.
Für "Pankik" ist das erstmal noch kein Grund, denn solange die Schlosstasche unversehrt ist, können kaum Asbestfasern die Umwelt kontamineren. Selbst wenn einzelne Fasern frei werden, liegt die Kontamination weit unter den zulässigen Grenzwerten.
Aber es sollte in den Bauunterlagen "entält Asbest" dokumentiert werden, da die Tür nach dem Ausbau als Sondermüll behandelt und der Asbestentsorung zugeführt werden muss.
Beim Handling mit dem Wechseln von Schlössern sollte der/die Moneur*in jedoch sicherheitshalber Mundschutz tragen (mind. P2-Filter). Es ist auch Sinnvoll, die Partie anzufeuchten, damit keine Fasern fliegen können, sondern kleben bleiben. Hier eignet sich etwas Sprühöl, das anschließend wieder abegrwischt wird.
mfG der Feuerteufel